hexentrics

Segeln mit ggf. Elektromotorunterstützung Mecklenburgische Seenplatte

  • 23.09.2019
  • 6

Hallo,

ich suche noch Ideen, mit meinem Neo eine Seen- Kanaltour zu machen. Ein Problem ist ja die Durchfahrtshöhe mit Segel und das tlw. Segelverbot. Ggf. würde ich auch nur unter Elektromotor fahren. Gibt es ausser den 4 Großseen noch Ideen für Touren, sei mit fester Basis (Campingplatz), sei es mehrtägig?

Vielen Dank

hexentrics

  • andreashenke

    Re: Segeln mit ggf. Elektromotorunterstützung Mecklenburgische Seenplatte

    • 16/12/2019

    Hallo Hexentrics,
    dieses Thema beschäftigt mich schon eine Weile und am Reiz dieser Seentour komme ich nicht vorbei. Ich kenne die 4 Seen, sehr gut die Müritz und auch die Durchfahrten. Malchow mit der Drehbrücke ist nicht das Thema, aber es gibt eben noch 3 andere und die liegen deutlich unter Masthöhe, auch beim NEO.
    Im Kopf habe ich eine Lösung, wie man den Mast schräg stellen kann. Das Mastfußgelenk des NEO und des EVO neigt bei starker Schräglage zum Aushängen. Neigt man beim NEO den Mast bis auf Tophöhe von knapp 4 Metern, liegt er noch nicht so schräg und es sollte passen. Den Mast jedesmal auf Deck legen und gar auseinander nehmen verdirbt den Spaß an der Tour.
    Wenn E-Motor, dann müsste es wohl fast ein Torqeedo oder ePropulsion sein, denn mit Minnkota & Co. bedarf es einer ordentlichen Batterie, denn der „Kanal“ von Malchow zum Plauer See ist gut 4 km lang.

    Mir ist nicht bekannt, dass auf einem der 4 Seen nicht gesegelt werden darf, auch ein aktueller Blick ins Netz sagt nichts dazu.

    Eigentlich habe ich diese Tour für 2020 im Hinterkopf.

    Im Juli dieses Jahres bin ich die Hiddensee-Umrundung gesegelt, beginnend in Schaprode und dann über Kloster zur Westküste. Eine wunderschöne Tour mit knapp 70 km. Es gibt zahlreiche Flachstellen und gesperrte Flächen, doch sie sind sämtlich in den Karten verzeichnet. Etwas schauen muss man schon, was der Wind, insbesondere an der Westküste sagt. Ich hab dann den Gennaker ausgepackt …
    Eine Rügenrunde würde ich auch gern einmal fahren, da könnte natürlich Kap Arkona der neuralgisch Punkt sein. Mit einem Benziner wäre auch das Umfahren von Usedom eine schöne große Tour, aber auch dort muss man an die Durchfahrtshöhen bzw. Brückenzeiten denken.

    Viele Grüße
    Andreas

    • hexentrics

      Re: Segeln mit ggf. Elektromotorunterstützung Mecklenburgische Seenplatte

      • 13/01/2020

      Hallo Andreas,

      danke für die Rückmeldung. Mir schwebt eine Tour in der kleinmecklenburger Seenplatte vor, da ist das Höhenproblem noch relevanter. Habe ich deine Idee richtig verstanden, dass du dazu einseitig die Wanten aushängst, damit der Mast schräg- seitlich etwas gelegt wird?
      Motor würde ich epropulsion favorisieren, ist teuer, aber nüchtern betracht spricht vieles für ihn.

      Danke hexentrics

      • andreashenke

        Re: Segeln mit ggf. Elektromotorunterstützung Mecklenburgische Seenplatte

        • 14/01/2020

        Hallo hexentrics,

        dieser Teil der Seenplatte ist aber eher etwas fürs Kajak und damit fahre ich auch gern….

        Meine Vorstellungen und ersten Ansätze gehen dahin, den Mast schräg nach hinten abzusenken. Großsegel vom Mast nehmen, aber alles andere wie Wanten und Fock belassen. Nur das Tau zum Sichern des Mastes beim Aufrichten müsste verlängert und vorn am Bugspriet über eine Rolle zum Trampolin geführt werden. Am vorderen Quersteg des Rahmens müsste eine Klemme (z.B. Clamcleat 211, geschlossen) angebracht werden, um den Mast beim Aufrichten zu sichern.
        Beim Hurricane hat das Mastfußgelenk Vorteile, anderseits dreht es derart leicht, dass der Mast schnell zur Seite pendeln könnte. Zuzweit kein Thema an Bord. Wenn der Mast schräg liegt, muss er dann am Heck mit 2 oben verbundenen Streben gesichert werden. Ich denke, 2 Teleskopstangen von 2 Meter Länge oder mehr genügen.
        Natürlich könnte man den Mast auch unten ablegen, doch dann hast du die losen Wanten im Wasser und kein Platz an Bord.
        Klingt aufwändig, aber wie sollte es anders möglich sein.

        Ich werde bei passender Gelegenheit (Frühjahr) den Kat aufbauen und mir das Ganze konkreter durch den Kopf gehen lassen und etwas probieren.

        Hallo Hexentrics, dieses Thema beschäftigt mich schon eine Weile und am Reiz dieser Seentour komme ich nicht vorbei. Ich kenne die 4 Seen, sehr gut die Müritz und auch die Durchfahrten. Malchow mit der Drehbrücke ist nicht das Thema, aber es gibt eben noch 3 andere und die liegen deutlich unter Masthöhe, auch beim NEO. Im Kopf habe ich eine Lösung, wie man den Mast schräg stellen kann. Das Mastfußgelenk des NEO und des EVO neigt bei starker Schräglage zum Aushängen. Neigt man beim NEO den Mast bis auf Tophöhe von knapp 4 Metern, liegt er noch nicht so schräg und es sollte passen. Den Mast jedesmal auf Deck legen und gar auseinander nehmen verdirbt den Spaß an der Tour. Wenn E-Motor, dann müsste es wohl fast ein Torqeedo oder ePropulsion sein, denn mit Minnkota & Co. bedarf es einer ordentlichen Batterie, denn der „Kanal“ von Malchow zum Plauer See ist gut 4 km lang.
        Mir ist nicht bekannt, dass auf einem der 4 Seen nicht gesegelt werden darf, auch ein aktueller Blick ins Netz sagt nichts dazu.
        Eigentlich habe ich diese Tour für 2020 im Hinterkopf.
        Im Juli dieses Jahres bin ich die Hiddensee-Umrundung gesegelt, beginnend in Schaprode und dann über Kloster zur Westküste. Eine wunderschöne Tour mit knapp 70 km. Es gibt zahlreiche Flachstellen und gesperrte Flächen, doch sie sind sämtlich in den Karten verzeichnet. Etwas schauen muss man schon, was der Wind, insbesondere an der Westküste sagt. Ich hab dann den Gennaker ausgepackt … Eine Rügenrunde würde ich auch gern einmal fahren, da könnte natürlich Kap Arkona der neuralgisch Punkt sein. Mit einem Benziner wäre auch das Umfahren von Usedom eine schöne große Tour, aber auch dort muss man an die Durchfahrtshöhen bzw. Brückenzeiten denken.
        Viele Grüße Andreas

      • hexentrics

        Re: Segeln mit ggf. Elektromotorunterstützung Mecklenburgische Seenplatte

        • 14/01/2020

        Hallo Andreas,

        ich habe mir heute noch mal das Aufbauvideo von Grabner angesehen, unsere Gedanken gehen in die gleiche Richtung. Da wir als Familie fahren, habe ich genug freie Hände an Bord, eher ein Platzproblem mit der Besatzung.
        Nach deiner Erklärung hätte ich ein Verständisproblem. Wenn das Fockfall fixiert ist und die Fock steht, dann hat doch diese Schot zur Absicherung nach vorne gar keine Aufgabe. Das Fockfall hält.
        Meine Idee. Die Sicherungsschot lösen, das Fockfall öffnen, um dann mit Hilfe des Fockfalles den Mast etwas zu senken. Die Mannschaft sichert den Mastfuss und hält den Mast stabil, einer motort dann unter der Brücke durch.

        Habe ich da einen Denkfehler? Es wäre dann eigentlich einfach, keine Extrakosten, keine Hilfsmittel (das Fockfall ist ja lang genug).

        Würdest du mir für meine Zwecke eher die grossen Seen empfehlen? Ich habe da so einen Jugendtraum, mit dem Boot durch die Natur zu ziehen und den Sommer zu geniessen.

        Viele Grüsse

        hexentrics

      • andreashenke

        Re: Segeln mit ggf. Elektromotorunterstützung Mecklenburgische Seenplatte

        • 26/01/2020

        Hallo Hexentrics,

        es sieht natürlich ganz anders aus, wenn du eine Mannschaft an Bord hast. Ich denke immer etwas für mich und meine Freundin hat eben nicht die Möglichkeit, mich bei meinem inzwischen ausgiebigerem Freizeitleben an jedem Punkt zu unterstützen.
        Du hast natürlich Recht, wenn ich den Mast – auch auch Platzgründen nur kurze Zeit absenken will, genügt es, dass mit der Mannschaft durchzuspielen.
        Weil aber vorn stehen und und das Vorstag lösen und einhängen nicht einfach ist, empfehle ich ein längeres Tau, welches an der Bugspritspitze über eine Rolle zum Trampolin verläuft. Dort stehst oder kniest du gut, hast immer noch eine Hand am Mast und kann das Tau jederzeit in einer Clamcleat (mit Bügel!) sichern. Dann muss man „nur“ auf das seitliche Auspendeln des Mastes achten, was beim Hurricane mit den Kugelkopf spielend leicht geht.
        Greifen aber zwei auf jeder Seite in die Wanten und zeihen sie diese nach hinten, lässt sich der Mast halten. Den Schrägzug bis auf Masttop 4 m (das genügt nämlich), könnte das Tau vielleicht halten. Irgendwann ist der Winkel so spitz bzw. der Totpunkt in diesen Dreieck erreicht, dann geht es nicht mehr.
        Bevor ich das am aufgebauten Mast teste, werde ich den Winkel zeichnerisch ermitteln.
        An das Abstützen das Mastes dachte ich nur, damit er nicht am Heck aufliegt, man nicht steuern und sich an Bord noch bewegen kann.

      • gottfried pfeifer

        Re: Segeln mit ggf. Elektromotorunterstützung Mecklenburgische Seenplatte

        • 05/02/2020

        hallo zusammen,

        am neo ist das gelenk am mastfuß mit einer schraube gesichert. wenn man diese durch eine ringschraube ersetzt, auf der anderen seite mit einer ringmutter sichert, kann man an beiden seiten einen schmalen spanngurt (15-18mm, so wie es die fahrradträger besitzen), durchziehen und am rahmen nach unten zurren. somit wäre der mastfuß gegen ein herausrutschen vom rahmen gesichert. beim segeln wird der gurt gelockert, somit ist die mastrotation wieder gegeben.
        am beiden hinteren teilen des rahmens kann man ein tau montieren, mit karabiner, an denen die wanten bei schräglage eingehängt und nach hinten gespannt werden (länge muß man ausprobieren). somit wäre der mast bei schräglage recht gut gesichert…

        schöne grüße
        gottfried