Robse

Radarreflektor, wer benutzt welchen, wo und hat positive bzw. negative Erfahrungen (ohne Rad.refl.) gemacht?

  • 21.04.2017
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Frage an alle, die auf Meeren und/oder großen Seen unterwegs sind: Inwieweit habt Ihr aktive oder passive Radarwarner an Bord bzw. hattet Ihr schonmal einen Zwischenfall/Beinahe-Kollision weil Ihr ohne Radarwarner so gut wie unsichtbar seid?
Wenn ich diesen Sommer an der Atlantikküste mit dem Neo da daherkomme, möchte ich für die anderen sichtbar sein. Viele haben nämlich schon Schwierigkeiten eine 12m-Yacht zu sehen, v.a. bei mittlerem Wellengang.
Am Atlantik kommt nämlich auch mal schnell dicker Nebel auf. Dennoch wäre auf dem Neo dann ein eigenes Radar schon übertrieben.
Hat jemand Tipps?
Ich denke momentan daran einen 37 cm großen Alu-Oktaeder in einem „Bootshautsack“ gleichzeitig als Kenterschutz mit einem Seil an die Mastspitze zu binden. Damit hoffe ich, dass die Kugel beim Segeln hauptsächlich auf der Lee-Seite rumbaumeln wird und dennoch auch ein gutes Echo abgibt. Was meint ihr dazu?
Wie habt Ihr Eure Radarreflektoren montiert?

Beste Grüße und steife Brise,

Robse

  • Robse

    Re:Radarreflektor, wer benutzt welchen, wo und hat positive bzw. negative Erfahrungen (ohne Rad.refl.) gemacht?

    • 21/04/2017

    Hallo Ulli,

    danke für Deine Antwort.
    Lizenz habe ich für bis zu 12 Seemeilen, aber natürlich würde ich mich schon eher in Küstennähe aufhalten, bis max 5 sm Entfernung.
    Allerdings habe ich die Häfen Vigo, A Coruña und Ferrol vor der Nase und da kommen eben immer mal wieder die „Großen“ und viele 30m-Fischkutter rein.
    Am Thema „portable Seefunke“ bin ich auch gerade dran.
    Aber mir gehts eben prinzipiell um das „gesehen werden“!
    Natürlich ziehe ich „Schönwettersegeln“ vor, aber wie gesagt, das kann sich auch mal schnell ändern. Hab sogar schon am Strand von Vigo dicke Nebelsuppe mit 15m Sicht bei sommerlichen 27°C erlebt, obwohl der Wetterbericht gar nix davon erwähnte.
    Ausserdem habe ich vorgestern meinen Neo-Kat (Mast mit Styropor gefüllt) mal „händisch“ vom Steg aus gekentert. (Wasser ist noch zu kalt, um selbst baden zu gehen)
    Resultat: Ein Kenterschutz ist trotz des Styropors im Mast nötig.
    Daher will ich so einen hässlichen Schwimmer an der Mastspitze dann wenigstens gleich mit einem zweiten sinnvollen Nutzen „versehen“.

    Beste Grüsse,

    Robse