andreashenke

Auf ein Neues im Jahr 2014 und Fockverbesserungen

  • 13.01.2014
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Liebe HC-Freunde, liebe Mitarbeiter/innen der Fa. Grabner,

Euch allen ein friedvolles, glückliches und erfolgreiches Jahr 2014.

Wer es immer noch nicht erfahren hat, dass HC-Treffen Ende August 2013 am Traunsee war nicht nur in segel-meteorologischer Hinsicht wunderschön. Gleiches kann man zur Natur, zum Club und zur Fa. Grabner sagen. Tolle Organisation und insgesamt eine bunte und sehr angenehme Truppe aus 46 teilnehmenden Booten sowie Gästen. Es ist ein kamaradschaftlicher Wettbwerb, niemand gibt sich hier oder dem anderen die harte Kante oder sieht im Nachbar-Cat einen Gegner.
Ich kann also das letzte Juniwochende dieses Jahres nur empfehlen und den noch Unentschlossenen sagen: Besser geht´s nicht und wer nicht kommt, verpasst wirklich etwas.

Nun habe ich mich elbehochwasserbedingt schon lange nicht mehr im Forum gemeldet. Inzwischen liegt das Haus wieder auf dem Trocknen und es geht weiter.
Eines der Lieblingsthemen der HC-Fahrer bzw. des Forums hatte ich schon immer im Visier: Die Fock und die “Gummileine” beim HCR

Also habe ich etwas herumgefragt und weil 2 Nähte am Hals der Fock sich ohnehin lösten, ging die Fock zum Segelmacher Boldt in Riebnitz-Damgarten (Ostsee).
Der rief mich dann an und fragte, ob die Nähte wirklich das einzige Problem wären und wie ich sonst damit klar komme, weil die Fock gar nicht optimal funktionieren kann. Er gab mir ein paar Tipps und Empfehlungen und weil das Material nach 3 Jahren noch einwandfrei war, ließ ich die Fock umschneidern.
Was wurde getan?
– Verstärkung an Kopf und Hals des Segels
– Achter- und Unterliek wurden leicht nach innen gewölbt geschnitten (damit bleiben Liek und Tuch gespannt, das Killen der Liek ist praktisch weg)
– die Achterliek bekam eine Regulierleine, diese verläuft im Tunnel der Umkantung und die Spannung am Achterliek lässt sich mit mit einer
Klemme regulieren (kurzer Handgriff bei voller Fahrt)
– das Vorderliek bekam ein Stahlseil wie beim HCV. Also volle Spannung des Riggs an dieser Stelle und das Vorstag übernimmt nur die
Hilfsfunktion einer Rettungsleine für den Fall der Fälle

Ich kann nur sagen, die Fock stand wie ein “Brett” und den größten Gewinn erzielt man am Wind und in der Fahrt. Das Segel kam dann am 30.05.2013 mit der Post, die Regatta und mein Hobby des Segelns fielen dem Hochwasser zum Opfer. Zum Treffen am Traunsee habe ich die “neue” erst einmal ausgepackt und habe mich überraschen lassen.

Wenn es den diesen oder jenen interessiert, ich habe mit Versand 228,00 € bezahlt und eine tolle handwerkliche Leistung erhalten.
(www.boldt-segel.de).

Damit viele Grüße an alle, ich freue mich auf das Wiedersehen und auf die neuen Gesichter in 6 Monaten.

Mast- und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Andreas Henke
Pirna

  • andreashenke

    Re:Auf ein Neues im Jahr 2014 und Fockverbesserungen

    • 13/01/2014

    Hallo Ullli,

    habe derzeit leider noch keine Fotos von der “neuen” Fock, kann aber einige im losen, also unaufgebauten Zustand machen. Im Video vom Ebensee kann ich dir nur einen Blick auf die Nr. 23 empfehlen, aber das gibt für einen solchen Punkt nicht so viel her.
    Mein Haussee in Pirna ist die Elbe bei Hochwasser wie 2013 (naja, heute kann ich ab und zu darüber lachen, aber damals mit 1,20 m im Haus sah es anders aus). Ich fahre zu den Lausitzer Seen im Raum Senftenberg, eine Stunde Fahrzeit zum Senftenberger See oder Geierswalder See, der Partwitzer kommt bald hinzu. Am liebsten ist mir natürlich die Müritz, traumhaftes Segelrevier. Nicht nur wegen der ca. 10×17 km, sondern auch wegen des Windes. Unter bft 2 gibt es eigentlich nicht und bei 5 sind die Wellen in der Mitte bis fast ein Meter hoch! Leider ist die Müritz 340 km entfernt.
    Wenn du sonst noch etwas hast oder mal in Dresden bist, kannst du einfach per email Bescheid geben (henkean@arcor.de), da müssen wir nicht das Forum strapazieren.

    Viele Grüße

    Andreas Henke