ALASKA - CANADA 2001

Spurensuche im hohen Norden  - 125 jahre Jack London
"Das Leben ist nicht dazu da, um aufgespart zu werden".
Jack London

Autor: Martin Kitzberger, Jg.: 1976

Beruf: Touristikkaufmann, Student

Begleitung: Johannes Mayr, Dietmar Ramsauer, Helmut Rohrmoser

Reiseziel: Kanada, Alaska

Dauer: 10 Wochen (25.7.2001 - 1.10.2001)

Distanz, der befahrenen Flüsse: gesamt: 954 km

Big Salmon River, Kanada: 258 km

Yukon River (ab Big Salmon River Mündung bis Dawwson City) 516 km

Birch Creek, Alaska: 180 km

Boote: 2 x GRABNER ADVENTURE

Gedanken, Ideen und Jack London...

Das 4-wöchige Mountainbike- und Kanuerlebnis in Kanada (Alberta) 1996 drängte geradezu zu einer vertiefenderen Beschäftigung mit dem Westen und Norden Kanadas und auch mit dem 49. Bundesstaat der USA, sprich Alaska. Literarische Streifzüge durch Nordamerika verstärken dieses Unterfangen und lassen Pläne schmieden....

Jedem Schulkind ist - wenn auch vielleicht etwas negativ hinsichtlich des Englischunterrichts besetzt - Jack London ein Begriff, untrennbar mit dem Buch "Ruf der Wildnis" ("The Call of the Wild") verbunden. Der in der amerikanischen Geschichte des Schreibens berühmt gewordene Autor Jack London selbst hatte sich nur wenige Monate (1897/98) zur Zeit des boomenden Goldrauschs in Kanada aufgehalten, eine schwere Erkrankung, die lebensfeindlichen Lebensumstände des unbarmherzigen Nordens und die totale Enttäuschung in punkto Gold ließ ihn schnell wieder auf den Boden der Realität und somit wieder über Alaska (Yukon River) Richtung San Francisco mittellos zurückkehren. Summa summarum jedoch hatte Jack London durch seine hervorragende Phantasietätigkeit, Bilder des Nordens nachzuzeichnen, das harte Leben und Schicksale in Literatur zu transformieren, mehr Geld als kaum ein Goldsucher damit verdient, darüber hinaus Weltruhm hinsichtlich seiner Geschichten, Essays und Romane erreicht.

2001 hatte sich Jack Londons Geburtstag zum 125 mal gejührt (geb. 1876 - Freitod 1916), was uns in unserem Vorhaben, den hohen Norden Amerikas aufzusuchen und mit diesem Jubiläum des großen Schriftstellers zu verbinden, verstärkt, was wir in Folge (nach einer langen Vorbereitung und vielen Überlegungen) auch taten und dem Ziel mehr als gerecht wurden...

Das tatsächliche Unternehmen...

Ungefähr 170 kg zusammengekarrtes Gepäck fliegen mit uns von Wien nach Vancouver (British Columbia). Von dort aus begann dann für uns eine abenteuerliche Reise zu Wasser und zu Lande über Vancouver Island, Prince Rupert durch die berühmte und wunderschöne Gegend der Inside Passage per Fähre auf dem Pazifischen Ozean nach Skagway, Alaska.

Von dort haben wir uns den Chilkoot Trail zum Ziel erkoren, also den berühmten und gefürchteten Chilkoot-Pass (989 m), welcher vielen Enthusiasten und vom Gold geblendeten Menschen vor etwas mehr als hundert Jahren das Leben gekostet hat, bevor sie überhaupt noch ihr Ziel, den Klondike, also die Gegend bei Dawson City am Yukon River gelegen, zu erreichen vermocht haben, geschweige Gold zu Gesicht bekommen haben.

70 km hatten wir auf diesem ehemaligen Indianerpfad, welcher in der Geschichte den entscheidenden Zugang für den Goldrausch in Kanada bedeutete, zurückzulegen. Nicht eine Blase am Fuß, noch ein kg zuviel am Rücken haben wir in diesen vier Tagen des Wanderns am Ende bereut, da die Strecke hinsichtlich der Umgebung so viele vegetative Veränderungen bereit hält, dass man aus dem Staunen und Bewundern kaum mehr herauszukommen vermag, trotz der Anstrengung die dieser lange und unbequeme Pfad bereithält (besonders das Wetter ist unkalkulierbar durch die Beeinflusstheit seitens des Pazifiks und der Berge; somit stellt die Ausrüstung - je nach Jahreszeit einen wichtigen Faktor dar!).

Unsere Bootsausrüstung haben wir von Skagway aus schon vor der Wanderung mit einem Leihauto nach Johnson`s Crossing (Yukon Territory) transportiert, von wo aus wir uns nach unserem Chilkoot-Trail-Abenteuer, und nach einem kurzen Aufenthalt in Whitehorse, um uns das Proviant und die restliche noch nötige Ausrüstung und Information für unsere Flussfahrten in Kanada zu besorgen und zu organisieren, auf den Wasserweg begaben. Per Autostopp (12 Stunden für gut 130 km!!! - nie wieder!!!) erreichten wir je zu zweit mit vielen zusätzlichen Materialien (vor allem Proviant) endlich wieder Johnson`s Crossing, um das Abenteuer auf dem Wasser mit unseren beiden Adventure-Kanus endlich zu starten.

Big Salmon River und Yukon River

Es gelang uns nach eintägiger Suche jemanden zu finden, der bereit war, uns gegen Bezahlung mit einem großen Pick-Up-Jeep die nördlich verlaufende Canol Road (untreated Road) bis zum Quiet Lake zu transportieren von wo aus wir Richtung Big Salmon River paddelten. Die Umgebung war traumhaft schön und die Reizkulisse beschränkt sich auf die endlos sich ausbreitende Naturlandschaft und deren Geräusche. Nur abends hätten uns ohne dem präventiv gekauften starken Anti-Moskito-Öl die Moskitos und Black Fly`s zu Tode gequält (im Notfall muss man eben auch noch das Moskito-Kopfnetz benützen).

Das Wetter hätte nicht schöner sein können, und die Jahreszeit (Mitte August) bereitete uns den unvergesslichen Anblick der ziehenden Lachse, sowie den unvergleichbaren Geschmack dieser und der vorzüglichen großen Flussforellen und Äschen. Somit war die Nahrungsversorgung mehr als gesichert. Auch für die Braunbären, von welchen wir einige sogar sehr nahe zu Gesicht bekamen, wobei sich nie eine Gefahrensituation ergeben hatte (zum Schutz - als letztes Mittel sozusagen - hatten wir aber "bear-spray`s" mit dabei, jedoch nie benutzen müssen). Es ist erstaunlich von Tag zu Tag zu merken wie selbstverständlich einem das Leben in der Natur werden kann, wie sehr man beginnt Lebensgewohnheiten zugunsten einer bestmöglichen Anpassung an die Gegebenheiten der Flusslandschaft zu ändern, bzw. neue zu setzten beginnt. Auch im Kanu werden die vielen Kurven des Big Salmon Rivers, in welchen sich immer unheimlich viel angeschwemmtes Geäste und zum Teil riesige Bäume befinden, in punkto Steuerung schön langsam zur Routine.

Der B. S. River (WW 1-3, stark von der Jahreszeit abhängig) an sich bereitet uns keine all zu großen Probleme, wobei doch ab und zu einige Passagen, die viel Aufmerksamkeit verlangen, vorliegen. Wie schon gesagt, die größte Gefahr bilden die vielen aufgestauten Holzmassen in engen kurvigen Abschnitten, worunter man keinesfalls geraten, geschweige sich mit dem Boot abstoßen sollte, auch wenn man noch so sehr intuitiv dazu verleitet ist. Nur einmal kenterte das halbe Team mit einem Adventure-Kanu, ausgelöst durch eine kleine Unachtsamkeit weil wir uns nach Tagen schon zu sicher auf dem Wasser fühlten. Das kalte Wasser und die Strömung zeigten uns somit einmalig ihre Kraft und wies uns somit gebührend wieder in die Schranken. Die nass gewordene Videokamera bekamen wir nur mit Mühe und Not (und sehr viel Glück!) nach wildem Herumexperimentieren und einer Woche Trocknungsprozess wieder zum Funktionieren.

Weißkopfseeadler (Bald Eagle) gleiten majestätisch auf der Jagt nach Nagern und Fischen über unseren Köpfen umher, oder verspeisen auf Schotterbänken gierig Lachse. Einmal schwamm uns ein nordamerikanischer Rothirsch, der zuvor gerade auf einer kleinen bewachsenen Insel weidete, sich jedoch plötzlich zu einem Fluchtversuch veranlasst sah, ins Adventure, bzw. wir hätten ihn in der starke Strömung beinahe "überrudert". Aber wir kamen mit einem Staunen über das mächtige Tier und der "Wapiti" mit einem leichten Schock davon. Auch eine Elchkuh mit ihrem Jungen bekamen wir inmitten einer dem Fluss angrenzenden Sumpf- und Graslandschaft zu sehen und zu filmen. Schöne Momente die eine solche Fahrt unvergesslich machen, und vieles von der täglichen Anstrengung und den Mühen vergessen lassen.

Nach 258 km in 7 Tagen erreichen wir schließlich den Yukon River, wo sich an der Mündung des Big Salmon River das verlassene, aber noch in Überresten und Ruinen vorhandene "Big Salmon Village" befindet, welches sich vorzüglich als Camp oder Rastplatz eignet. Am Yukon verbringen wir abermals 2 volle Tage um schließlich bereits in der hereinbrechenden Dunkelheit Carmacks nach weiteren 114 km zu erreichen, wo wir eine Nacht am Campingplatz verbringen und verdientes Bier in der einzigen Bar trinken.

Bereits am nächsten Tag brechen wir unter uns drohenden Gewitterwolken über dem Yukon wieder auf, um die weiteren 402 km Richtung Dawson City am Yukon zu bewältigen. Die Stromlandschaft des Yukon mit seinen unzähligen Inseln bietet einen tollen Augenreiz, ebenso begegnen wir abermals Elchen (Moose) - ein männliches Tier erreicht über 600 kg und bietet einen dementsprechenden Anblick mit seinem anmutenden Schaufelgeweih. Auch ein Kojote lässt sich kurz zu Gesicht bekommen und abermals treffen wir auf einige Braunbären. Der Yukon hielt vorzügliche Kanada-Hechte und viele andere Fischarten für uns bereit, wodurch sich abermals immer reichhaltige Speisen ergaben. Manchmal finden sich am Ufer alte Requisiten aus der Zeit des Goldrausches, sowie alte Gebäude der ersten Siedler des Nordens, als der Yukon noch von Raddampfern befahren wurde.

Auch die "Five Finger Rapids" (bereits 32 km nach Carmacks) - die man empfohlener Maßen immer ganz rechts durchfahren sollte, bieten eine tolle Naturkulisse. Der Blick von oben über die herausragenden Felssockel hatte sich für uns mehr als belohnt gemacht. Generell stellte der Yukon keine Gefahr dar, jedoch wäre es sicher eine Schwierigkeit, wenn man mittig des Stromes durch eine Unachtsamkeit kentern wärde, da die Strömung und vor allem die Distanz hin zum Ufer nicht zu unterschätzen ist! Somit waren wir bemüht - auch in sehr gemütlichen Stunden und an schönen Sonnentagen - doch immer die Schwimmweste zu tragen. Die Zeltplane diente uns an zwei Tagen mit starken Rückenwind als Segel. Ein aufregendes, jedoch auch nicht zu unterschätzendes Unterfangen mit einem Kanu!

Dawson City wurde Tag für Tag greifbarer, nach genau einer Woche hatten wir es dann schließlich geschafft. Der Yukon mit all seinen Schönheiten, Reizen und Tücken lag hinter uns!

Wunderschöne Sonnenuntergänge, die einzigartige Tierwelt, die vielen Strömungen und Inseln, der Gegenwind, die teilweise sehr schlammigen Campstellen, all das lag nun hinter uns. Dawson City war eine traumhafte Abwechslung. Ein Leben wie hinter den Kulissen eines Westerns, bzw. Trapper- und Jägerfilms. Nach einer kurzen Erholung verbrachten wir viel Zeit mit den Einheimischen, da wir gerade den touristischen Saisonschluss miterlebt haben, ebenso die vielen Feste der dort verbliebenen Einwohner. Unasphaltierte Strassen und die alten Holzbauten charakterisieren das nördliche Örtchen, in welchem sich eine so große und teils tragische Geschichte zur Zeit des Goldrausches abspielte. Aus den 10.000den glücksuchenden nach Gold hungernden Menschen sind nur noch wenige verblieben, ein paar hundert, in der Hauptsaison jedoch quillt das doch sehr berühmte Städtchen am Yukon förmlich über.

Das Jack-London-Museum sei an dieser Stelle noch kurz erwähnt, wo ich hinsichtlich unserer Reise große Unterstützung bezüglich historisch-literarischen Fakten erfuhr, und man für ein Interview bereitstand. Neben dem Museum befindet sich auch die aus teilweise Originalmaterial wiedererbaute Hätte Jack Londons, die am Henderson Creek 1969 entdeckt wurde. Die zweite Rekonstruktion der Originalhütte befindet sich in Oakland, Kalifornien. Nur ein paar kurze Fakten dazu. Dawson City ist und bleibt immer einen Besuch wert, wobei der Yukon letztlich immer eine große Rolle in der Geschichte dieser Stadt gespielt hat. Der Dichter Robert W. Service (1874-1958), der selbst einige Jahre in Dawson zugebracht hatte, und von dem es auch eine erhaltene Hätte (der er sogar ein eigenes Poem gewidmet hat! - "The Little Old Log Cabin") zu besichtigen gibt, fand hinsichtlich des Yukon-Rivers wunderbare Worte in seinem Gedicht "Spell of the Yukon".

Nach einem kleinen Ausflug ins Northern Territory (Dempster Highway), um den "Artic Circle" zu überqueren, setzen wir unsere Expedition Richtung Alaska fort, wo wir uns nach einer genauen Erkundung bezüglich eines noch befahrbaren Flusses (Jahreszeit!) in Fairbanks für den von dort nördlich gelegenen Birch Creek National Wild River entscheiden, da dieser mit einem Fahrzeug - zwar über eine nicht all zu gute Straße (Steese Highway Richtung Circle) - reichbar ist. Auch mussten wir den Umstand, dass wir schon Anfang September hatten miteinbeziehen, da ein vorübergehender Wintereinbruch in Alaska sich doch manchmal sehr schnell ergeben kann, und wir nicht den Winter über in der Wildnis zu verbringen gewillt waren, bzw. in schlimmere Bedrängnis geraten wollten. In Fairbanks gibt es ein öffentlich zugängliches staatliches geographisches Institut, in welchem man alle nur möglichen Details über ganz Alaska erfahren kann, ebenso auch Landkarten zum Kauf erhält. Die dortigen Informationen waren wirklich mehr als hilfreich, außerdem halfen uns einige uns bekannte Alaskaner, die wir im Laufe unserer Reise kennen gelernt hatten weiter.

Wieder einmal begann ein großer und sorgfältiger Einkaufsbummel, das Suchen eines Chauffeurs mit passendem Vehikel, und noch einmal konnten wir all das binnen kurzer Zeit - aber mit viel Herumirren - organisieren, und das Abenteuer ging erneut los.

Birch Creek National Wild River (WW 1-3)

160 km Hinfahrt auf engstem Raume, ein kalter, nebeliger Tag, leichtes Nieseln und etwas Wind. Auf der Passstraße, die wir zu überqueren hatten, gab es bereits erste Schneeflocken. Irgendwie war es keine leichte Sache das zwar enge, aber doch sehr warme Auto nun endgültig für ein paar weitere Tage zu verlassen, und sich abermals auf das Wasser zu begeben. Aber das waren nur Sekunden des Zweifels, die Euphorie und die Gespanntheit auf das, was uns erwarten würde war viel größer. Genau eine Woche sollte die erneute 180 km lange Flussfahrt dauern (definitiv ungefähr 50 Stunden auf dem Wasser mit einem Kanu).

Aufgrund der vorangeschrittenen Jahreszeit war der Wasserspiegel eher niedrig, was wir bei etwas turbulenteren Passagen in Form von Felsen und Steinen zu spüren bekamen, die ein Auflaufen und ein wahrlich kühles "Alaska-Feiluft-Bad" bereithielten, was wir einmal spüren mussten, jedoch kamen wir mit einem Schock und nassen Kleidern davon. Ansonsten war es eine traumhafte, sehr ruhige Reise durch die malerische Herbstlandschaft Alaskas. Birch Creek, wie schon der Name sagt, verspricht viel Bewaldung mit Birken, die früher den Indianern zum Bau von Booten dienten, indem sie es verstanden mit der Rinde und Baumharz hervorragende Kanus zu bauen. Die herbstliche Stimmung wurde von den vielen in einem wunderschönen klaren Gelb gehaltenen Birken nachdrücklich verstärkt. Auch die vielen Heidelbeeren waren schon mehr als überreif. Ein toller Snack zwischendurch, der wahrlich fast greifbar überall anzutreffen war. "Arctic graylings" (arktische Äschen) stellten unsere Hauptnahrung dar, da sie wunderbar zu fischen waren und sich hervorragend zum Grillen eigneten. Wir fingen immer ausreichend viele für uns vier. Auch die Lagerplätze und das Holz waren problemlos vorfindbar. In der Nacht kühlte es bis zu -7° C ab, wodurch wir in der Früh gerne immer länger in unseren Schlafsäcken im Zelt verweilten, bis wenigstens der Morgenfrost verschwunden war. Dafür bekamen wir in den kalten klaren Nächten unvorstellbare Schauspiele bezüglich des Nordlichts am Sternenhimmel präsentiert. Ein so prächtiges Farbenspiel lässt einen viel in Kauf nehmen.

Heißer Tee war immer das erste was wir am Lagerfeuer zubereiteten. Unter Tags - vorausgesetzt es war nicht bewölkt - hatten wir bei Sonneneinstrahlung aber immer sehr angenehme Temperaturen. Da wir bereits mitten in die Jagdsaison der Moose-Jäger Alaskas geraten waren, sahen wir ab und zu einmal ein paar von diesen modernen Trappern, jedoch die meisten von ihnen noch ohne Beute.

Wieder begleiteten uns oft Weißkopfseeadler über unseren Häuptern und vor allem Bieber zeigten sich in der Abenddämmerung geschäftig an den Böschungen und im Wasser. Bären- und Kojotenspuren verwiesen auf diese eher scheuen Waldbewohner. Der Fluss an sich war sehr angenehm zu befahren, teilweise gab es ein paar sehr enge Passagen mit überhängendem Geäste, oder ein paar herausragende Felsen ließen unsere Aufmerksamkeit steigen. Aber im Grunde ging es immer sehr zügig vorwärts, auch hat man mit dem Paddel permanent zu arbeiten. Bei einer zweiten Wildwasserpassage haben wir die Kanus zur Hälfte entladen und die Spritzdecke und die Schürzen haben sich - sowie auch bei Regen - als sehr hilfreich erwiesen.

Soviel zu den Teilen unserer Expedition, welche wir mit den Adventure-Kanus hinter uns brachten, mit welchen es nie Probleme gab, wodurch wir in Zukunft sicherlich auf diese bei weiteren Abenteuern immer wieder vertrauen werden.

Bei uns ging es dann noch weiter Richtung Denali National Park, nach Valdez und Südalaska (Homer, Seward...), bevor wir unser Flugzeug gen Österreich nach beinahe 10 Wochen in Anchorage bestiegen, den Kopf noch voll prägender und wunderbarer Erinnerungen.