Referenzen

Grabner HOBBY gefällt uns gut

Liebe Leute bei Grabner,

Im frühen Sommer haben wir uns ein Grabner HOBBY geleistet mit Besegelung und Ruderausstattung. In den letzten Wochen haben wir damit viel Spass erlebt. In Holland, England (Thames und Cardiff Bay).

Einige Bilder schicke ich mit. Das Boot lies sich einfach auf-und abbauen und verstauen im kofferraum unseres PKW´s.


Herzliche Grüsse aus Holland von

Hans und Delien Havinga

8051 HK Hattem
Niederlandega

Mon, 22 Aug 2011

E-Mail vom 3.6.2011

Hallo Frau Schmidtbauer,

wir haben uns am 29. April das Boot Hobby bei Ihnen gekauft und waren mit der Beratung und dem Service sehr zufrieden.

Wir haben das Boot am Bodensee zugelassen und sind schon einigemal dort unterwegs gewesen mit 5 Ps der vollen Ausrüstung macht das Boot ca. 12-13 Km/h.

Mit uns zwei „Leichtgewichten ca. 200Kg“.

Anbei zwei Fotos vom Alten Rhein der an der die Grenze Österreich / Schweiz ist und ca. 5 km vom Bodensee schiffbar ist Geschwindigkeitsbegrenzung 10 km/h.

eine wunderschöne Flusslandschaft ist wir sind dort mit ca. 5-7 km/h gemütlich gefahren.

Nochmals Vielen Dank

Mfg

Albert und Christina Kaufmann

D 89077 ULM

Email from Mr. Atul Anand - 13th May 2008

Dear Gertraud,

Photograph of HOBBY enclosed herewith inflated ready for a rescue operation in Rishikesh ( THE RAFTING HUB OF INDIA )

Thanking you

Best Regards

Atul Anand

Fam. Ruppert

Bilder aus der Karibik (Isla Margarita)

Gardaseeüberquerung mit dem HOBBY von Grabner

Nachdem das Hobby von Grabner bereits 2008 auf dem Altarm der Donau einer an sich ausführlichen Testreihe unterzogen worden ist, haben wir dieses Jahr im April die Gelegenheit wahrgenommen, um einen zweiten, härteren Test am Gardasee zu fahren. Allen Zweiflern zum Trotz.

Die Rumpfkonstruktion mit hart aufgeblasenem Riefenboden, der durch seitliche Verbindungsleisten und einem Holzboden verstärkt wird, kam in die (unberechtigte) Kritik, weil bei diesem zusammenlegbaren Boot praktisch kein „V“-förmiger Rumpf  gebildet wird.
Vielmehr erinnert das System von unten gesehen an ein Luftkissenboot – mit allen Vor-, aber praktisch keinen Nachteilen.
Hinterfragt wird, vielleicht nicht unberechtigt, die Rauwassertauglichkeit, was immer man darunter verstehen möchte – die  Begrifflichkeit an sich liegt im Auge des Betrachters.
Letzten Endes findet man auch auf dem Gardasee selten Bedingungen wie auf dem Atlantik mit hohen Wellen und niedriger Frequenz.
Vielmehr erinnern die Verhältnisse, wenn es „hart zur Sache geht“, an das Mittelmeer – „niedrige“, kurze Wellen mit einer  Amplitude von rund 60 Zentimetern, also einer realen Höhe von ungefähr 30, vielleicht 40 cm, gerne auch verursacht von Fähren und Ausflugsbooten.
Ich beschreibe das hier so ausführlich, damit von vornherein klar ist, welchen Anforderungen das Boot konkret standhalten musste.

Geplant war zunächst eine Überquerung von Lazise nach Sirmione.
Dem gingen allerdings kleine Katastrophen voran, die wenig zur Sache tun, aber zur allgemeinen Belustigung beitragen mögen.
So wollte ich unter Beweis stellen, dass es möglich ist, das 4,10 m lange Boot, einen 20 PS Viertakter von Mercury und die gesamte Ausrüstung für fünf Tage in den Einser BMW zu packen unter Zuhilfenahme einer 200er Pacific Box von Thule. Das Ergebnis vorweg: Es geht.

Allerdings wäre der geneigte Käufer dankbar gewesen für einen konstruktiven Vorschlag diverser Händler, die alle steif und fest behaupten, der Mercury Viertakt dürfe nur auf der Seite transportiert werden.
Falsch. Sagt letztlich das Handbuch.
Schade. Meint jener Käufer, der sich zunächst rund zwei Stunden abmüht, das „Paket“ – Motor, Boot, Ausrüstung unterzubekommen, mit der Maschine, mehr oder weniger auf der Drehgasspinne liegend. Schweißgebadet ziehe ich, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, das Betriebshandbuch zu Rate, in der vagen Hoffnung, man dürfe den Motor genauso transportieren wie den Yamaha Viertakter, von dem bekannt ist, dass er auf der „Zahl“ gelagert und transportiert werden kann.
Im Geiste verfluche ich sämtliche Aussagen der Messehändler, die mir dieses kleine Detail beim Mercury verschwiegen haben.

Nachdem das also geklärt ist, kann es recht flott losgehen – in weniger wie vier Stunden gelangen wir vom Allgäu an den Gardasee – besser noch:

Ich kassiere einige Fahrzeuge, die Trailer ziehen und mit rund 100 km/h gebremst werden. Um dem Einwand, später verliere man diesen Zeitvorsprung, Vorschub zu leisten: Das Hobby baut man zu zweit, ohne Probleme, locker in 40 min auf – mit Motor, Sitzbank, Einlegeboden, Rudern, Ruderhalterungen.
„Gebremst“ in diesem Sinne hat eigentlich nur mein selbstgebauter Bootswagen, auf dem das Boot zum Liegen kommen sollte und bei dem am zweiten Tag – dem eigentlichen Termin zur Überquerung – die Radachse bricht.
Auf diese Weise komme ich in den Genuss, einen italienischen OBI zu plündern.
Jetzt hält die Achse – verloren haben wir auf diese Weise aber rund fünf Stunden.

Auch konnten wir kein Campingplatz – Appartement mit Parkplatz direkt am Strand des im übrigen sehr empfehlenswerten Camping La Quercia (Lazise) ergattern.
Wer mit Trailer unterwegs war, ergatterte sich dafür eine Boje oder durfte jeden Morgen sein Boot slippen.
Also erstmal den Hänger ans Auto, Auto und Hänger der flachen Slipanlage wegen ins Wasser stellen, Auto aus dem Wasser retten und den Hänger zurück an den Stellplatz bringen, neben dem Wohnmobil mangels Platz für den Hänger am Strand, das Boot abends wieder aus dem Wasser ziehen, das Auto an diesem Tag zum zweiten Mal im Wasser versenken usw.
Wir haben zunächst den Tank ans Ufer getragen und dann das Boot ins Wasser geschoben. Das war’s.
Und das war einfach, weil die äußeren Umstände einfacher sind.
Das Hobby kann man allein einen halben Kilometer, wenn’s denn sein muss, auf einem Bootswagen an den Strand bringen. Das Auto bleibt stehen und somit trocken.

Keine Nachteile?
- Doch. Ein paar schon.
Zum Beispiel braucht man mit dieser Kombination für die Strecke von Lazise nach Bardolino zwischen acht und zehn Minuten.
Ein Rib oder Festrumpfboot packt das bestimmt auch in fünf oder noch weniger.
Was passiert nun, wenn große, schnelle Fähren den Weg kreuzen oder Wind aufkommt und die Wellen höher werden??
Muss man jedes Mal von Gleit- zu Verdrängerfahrt wechseln, um das Kreuz nicht zu stauchen?
Keine realistischen Bedingungen auf dem Donaualtarm.
Das habe ich verhältnismäßig oft gelesen und gehört.

Richtig ist: Dort waren die Bedingungen recht gut – es tauchen tatsächlich keine Passagierboote auf. Wer hätte es gedacht.
Schon im letzten Jahr bemühten wir uns, das Becken des Altarms aufzumischen – die Wellen, die entstanden, waren locker so hoch wie die Bordwand des Hobby. Nur geglaubt hat das keiner.
Jetzt auf dem Gardasee wird man bedenkenlos behaupten dürfen, dass die Fähren ganz erhebliche Wellen im Schlepptau haben – und die sind schon auch mal höher wie das Hobby mit seinen dicken Schläuchen von rund 47 cm Durchmesser.
Üben wir uns noch einen Moment in Geduld. Denn die Bedingungen für die Überquerung waren ohnehin nicht die besten.

Wir legen am Freitag, den 10.04.2009 los, gegen 10.30 Uhr am Morgen. Die Sicht ist – wie könnte es anders sein – sauschlecht. Ausgeschlossen, das andere Seeufer auch nur zu erahnen. Der See selbst zeigt sich zunächst von seiner besten Seite. Spiegelglattes Wasser. Die Sonne versteckt sich nicht direkt. Sie gewährt aber auch keine klare Sicht.  Nach rund zwei Kilometern Entfernung sagt mir das GPS: “Du bist auf dem Gardasee, vor Dir liegt, irgendwo im Nirgendwo, Sirmione.“ – „Danke“ sagen wir für den wertvollen Hinweis, weil wir nach rund drei Kilometern gar nichts mehr sehen.
Das Seeufer von Lazise: Weg.
Das Seeufer von Sirmione: Noch nicht da.
Das Seeufer von Pesciera. Nicht zu erahnen.
Also richte ich mich nach dem GPS, der Sonne hinter den Wolken und meinem lauen Gefühl in der Magengegend. Das Hobby liegt stabil auf und im Wasser – auch bei einer Marschgeschwindigkeit von gut 20 kn ändert sich daran nichts.  Und an der schlechten Sicht im Übrigen auch nicht. Mir kommen langsam Zweifel – wenn jetzt die Maschine aussteigt, darf ich rudern. Nur wohin? Und wie  lange?
In dem Zusammenhang ein Wort zur Geschwindigkeit:  Beladen mit zwei Personen, vollem Tank und umfangreicher Sicherheitsausrüstung (Motorisierung: 20 PS) schafft das Boot laut GPS 24,3 kn – das ergibt rund 45 km/h. Das macht deutlich, dass die maximale Motorisierung mit 25 PS kaum lohnt – hier ergab die Messung letztes Jahr rund 49 km/h.

Zurück zur Überquerung:
Langsam verliere ich mangels klarer Sicht den Überblick.  Das Fräulein Lebensgefährtin bleibt hingegen völlig gelassen. Sie folgt meinem Blick ans Heck des Bootes.  Frage: “Ist was kaputt?“  – Nach dem Malheur mit dem Bootswagen, kein unberechtigtes Ansinnen.  Auch nicht, nachdem ich einen ordentlichen Dachschaden bekam, bei dem Versuch, es dem Hobby in der Dachbox möglichst „bequem“ zu machen, mit seitlichen Polstern und allem, was dem Boot die lange Strecke angenehm macht (zum Schluss unterstütze ich seitlich mit meinem eigenen Schlafsack).  Die Rede war von meinem Auto. Sobald ich wieder „absteige“, muss ich feststellen, dass mein Knie eine ordentliche Vertiefung im Blech hinterließ. - „Nein.“ – Antworte ich. Eigentlich wollte ich sagen, der Vollständigkeit halber: “Nein, ich suche das Ufer.“
Oder: “Nein. Ich suche das rettende Ufer.“
Oder: “Nein. Ich suche das Ufer, das ich schon seit geraumer Zeit NICHT MEHR SEHE, OH GOTT VERFLUCHT, BITTE ZEIG’ MIR DEN WEG, mein GPS zeigt nur den See....“ Das alles behalte ich für mich.
Stattdessen überlasse ich der „Mannschaft“ die Steuerung des Motors, krame mein 70 – 200er von Canon raus, wechsle es gegen das „kurze“ 17 – 55iger Objektiv und was sehe ich? Nichts. Und jetzt wird es mir echt mulmig. Noch einmal hebe ich die Kamera ans Auge und zoome bis zum Anschlag ein. Und was sehen wir jetzt?
Einen klitzekleinen Turm in einigen Kilometern Entfernung. Wenige Minuten später ist der Spuk vorbei – raus aus der Suppe, rein in die Sonne – aber mir graut schon vor dem Rückweg.
Sirmione.
Unser Ziel ist in weniger als einer halben Stunde erreicht – es wäre schneller gegangen, aber ich musste ein bisschen´langsamer fahren, um die Spritreserven nicht zu erschöpfen. Bei Sirmione wartet die nächste „böse“ Überraschung. Es begegnen uns in rund 200 m Abstand ein halbes Dutzend Ausflugsboote. Jetzt sehe ich besser. Dafür wird der See echt ungemütlich.
Die Wellen kommen von allen Seiten und nehmen keine Rücksicht auf das Material. Anfänglich gelingt es noch, die eine oder andere Welle seitlich zu surfen. Dann zeigen sich kleine Kreuzseen.  Wir verringern von rund 18 auf 12 kn – auf diese Weise ist Gleitfahrt gerade noch möglich.

Der Test, den ich halbwegs objektiv schreiben muss, sitzt mir im Nacken.
Was soll ich jetzt tun? In Verdrängerfahrt wechseln und das Boot schonen oder ein paar „Hüpfer“ riskieren? Die Frage klärt sich von selbst, als meine Lebensgefährtin trocken meint: „Du, ich glaub’ wir sind grad geflogen.“  – Sagt es und der Rumpf klatscht erwartungsgemäß wieder auf’s Wasser. Und jetzt gelangen wir zur eigentlichen Frage:  Wie verhalten sich Einlegeboden und Spiegel? Was macht die Wirbelsäule?
In beliebiger Reihenfolge beantwortet: Nichts. Ich wiederhole mich.
Denselben Effekt hatten wir schon am Donaualtarm festgestellt.
Es stimmt, dass das Boot konstruktionsbedingt keine Wellen „schneiden“ kann.  Aber es gibt eine einfache Technik, die bei diesen Bedingungen verhindert, dass man durchgeschüttelt wird. Auf der Donau war mir das noch nicht richtig klar.
 ch vermochte im ersten Test nicht recht zu begründen, warum keine Schläge bei der Wirbelsäule ankommen. Jetzt ist es uns eigentlich klar. Schon damals saß nur eine Person im Bug. Meine Freundin und ich waren recht weit hinten.  Der fast 30 Liter fassende Bootstank auch.  Da liegt der Hase vielleicht im Pfeffer. Das Boot prallt förmlich mit dem Bug auf die Wellen.
Dieser „Aufprall“ beschränkt sich bei richtiger Wahl der Geschwindigkeit auf den vorderen Teil des Bootes.  Das Heck folgt nach, die Energie der Welle „verpufft“ aber im Bugbereich. Wäre der Bootsboden nicht verstärkt, würde sich dieses Unterfangen wahrscheinlich auf einen einmaligen Versuch beschränken. Insoweit macht der Hersteller ein „Raft“ zu einem Motorboot – sollte das irgendwann einmal der zündende Gedanke gewesen sein, hat der Plan jedenfalls funktioniert. Wer allerdings davon ausgeht, die Rückfahrt wäre einfacher gewesen, irrt. Die Sicht blieb im Laufe des Tages unverändert schlecht. Mitunter könnte man denken, meine Aufnahmen wären unterbelichtet. Aber es war in der Tat richtiggehend dunkel. Gegen frühen Nachmittag frischte der Wind ein wenig auf – auch ohne Fähre hatte ich alle Hände voll zu tun, den Kurs zu halten.
Auf diese Weise kamen wir von Sirmione nach Lazise strebend bei Bardolino raus. Jemand hatte schon erwähnt, ich hielte mich zu weit backbord. Selbstverständlich behielt sie Recht. Trotzdem darf es nur einen Bootsführer geben, egal, ob man richtig oder falsch liegt. Blöd, dass ich es war, der sich dann auf Höhe von Bardolino das freche Grinsen seiner Begleitung gefallen lassen durfte. Also übergibt der „Skipper“ ausnahmsweise noch einmal die Schiffsführung und macht ein paar schöne Bilder...

Es erreichten uns folgende Urlaubsgrüße :

An Herrn Wolfgang Grabner : Danke für Ihre wundervollen Boote.

 

Und was halten Sie von der Entwicklung, die ich an meinem Boot durchgeführt habe:

Porquerolles 2000 :

Wunderbare 15 tägige Camping-Ferien mit dem GRABNER Schlauchboot HOBBY.

Und sogar meine Freundin mochte es!