NACHLESE Bootsbesitzertreffen 2017

2. Grabner Bootsbesitzer-Treffen – ein voller Erfolg

Schon die Rekordanmeldung von 115 Booten und 220 Teilnehmern aus 5 Nationen ließ erahnen, dass das 2. Grabner Bootsbesitzer-Treffen eine bombastische Veranstaltung sein würde.
So war es dann auch und nachdem alle 3 Tage bestes Bootsfahrwetter herrschte, kamen sowohl die „Wiederholungstäter“ als auch die neu dazugekommenen voll auf ihre Rechnung.


FREITAG 7. Juli

Manche Teilnehmer waren schon Tage zuvor angereist. Am Freitag füllte sich der Campingplatz nach und nach mit Zelten und Wohnmobilen. Die Möglichkeit von Schnupperfahrten am Traunsee wurde sogleich genützt. Am Abend gab es das obligate Riesenbuffet, Veranstaltungsinformationen und  Kennenlernen der Teilnehmer.  

Der Vortrag von Stephan Monitzer über die Befahrung der gesamten Traun sowie des Tibers in Italien mit zwei EXPLORER 1, war ein absolutes Highlight und die beste Einstimmung für die kommenden 2 Bootsfahrttage.



SAMSTAG 8. Juli

Das geplante Rekordfoto mit der Drohne von über 100 Booten der gleichen Marke, gelang nicht ganz, weil einige Teilnehmer erst später ihre Boote zu Wasser ließen.  Nach dem Foto starteten etwa 80 Boote zur Traunsee Befahrung. Manche nützten nahe gelegene Buchten und Landzungen zum Relaxen und Baden, die meisten fuhren aber zumindest bis zum Kalksteinwerk Karbach, wo sich auch ein Mini-Gasthaus befindet.
Entlang des imposanten, direkt am See aufragenden 1.691 m hohen Traunsteins, ging es zu den Gasthäusern Moristiedl und Hois´n.


Nach ausgiebigem Mittagessen fuhren ein Teil der Bootsfahrer über Traunkirchen wieder gemütlich nach Ebensee zurück. Eine erstaunlich große Anzahl Boote setzten die Fahrt über das Fernsehschloss Orth, nach Gmunden fort. Dort fand gerade das bekannte Dirndlfest und andere Brauchtumsveranstaltungen statt, sodass die Paddler auch in den Genuss dieser Festlichkeiten kamen. Während etliche mit dem Boot die gesamte Länge des Traunsees von Gmunden nach Ebensee zurück paddelten, nützten Andere die Gelegenheit mit dem Linienschiff zurück zu fahren.
Abends wurde wieder ausgiebig gespeist, anschließend folgten genaue Informationen für die geplante Traunfahrt am nächsten Tag.

Weil ein Großteil der Teilnehmer zuvor noch nie einen Wildwasserfluss befahren hatte, erklärten Mitglieder der österreichischen Wasserrettung, wie sie sich am Besten dabei verhalten sollen.  Anschließend fuhren alle Interessierten in einem langen Autokonvoi zu den einzelnen Schwällen und gefährlichen Stellen um diese vorweg zu besichtigen.  Eine Nachtfahrt etlicher Boote mit Lichtern beendete den Tag.



SONNTAG 9. Juli

Für die Befahrung der Traun von Lauffen nach Ebensee waren 90 Boote und etwa 180 Personen angesagt. Zwei Autobusse brachten die Teilnehmer zur Abfahrtstelle, der Grabner Bus transportierte sämtliche ausgelassenen Boote.
Unterhalb des Lauffner Wehres, wurden die Boote auf der Schotterbank aufgepumpt. Mit einer Drohne konnten interessante Fotos dieser vielen Boote gemacht werden.  Sicher war auch das ein Rekord, denn so viele Boote gleichzeitig auf der Traun hatte es vorher noch nie gegeben.  
Nach und nach legten die Flussfahrer ab, durchquerten die Kaiserstadt Bad Ischl, meisterten eine Gefahrenstelle und auch die zwei größeren Schwälle. Diese waren für den Fall der Fälle jeweils durch 2 ÖWR-Wasserretter abgesichert.  Es gab zwar zwischendurch einige Kenterungen, jedoch verlief alles vollkommen glimpflich, sämtliche Flussfahrer konnten die 23 km lange Strecke in etwa 3 Stunden meistern.

Die Freude über die gelungene Fahrt war nach Ankunft in Ebensee sehr groß. Besonders jene, die zum ersten Mal einen Wildwasserfluss befahren hatten, merkten, dass es gar nicht so schwierig war wie sie es sich zuvor vorgestellt hatten. Viele bekundeten, dass sie nun auch selbst solche Fahrten durchführen werden.



Berührender Abschied

Nach Stärkung im Clubhaus war offizielles Ende der Veranstaltung. Herr Grabner erzählte bei der Verabschiedung, dass er am darauf folgenden Tag 70 Jahre alt wird. Im Alter von 28 Jahren hat er die Firma als 1 Personen Unternehmen gegründet, nun nach 43 Jahren ist Grabner Weltmarkführer bei Premium Kajaks, Kanadier und Segelkatamaranen. Er verkündete, dass er in Zukunft leiser treten werde und sein Sohn Ewald die Geschäftsführung übernehmen wird. Die Bitte, auch der jungen Generation die Treue zu halten, wurde offensichtlich von allen Beteiligten angenommen. Zum Schluss gab es einen Riesen Applaus mit Standing Ovations, Herr Grabner war sichtlich davon berührt.
Alles in Allem war diese Veranstaltung ein voller Erfolg und aus den Beurteilungsformularen ist  herauszulesen, dass solche Besitzertreffen auch in Zukunft durchgeführt werden sollen.

 

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